Datenschutzfreundliche Suchmaschine Ixquick.com stellt die Speicherung von IP-Adressen völlig ein

Mit seiner Politik der Null-Datenspeicherung nimmt Ixquick erneut eine Vorreiterrolle in der Branche ein..

Brüssel/New York/Zeist, 28. Januar 2009
Der Suchmaschinenbetreiber Ixquick (www.ixquick.com) gibt bekannt, dass er die Speicherung der IP-Adressen seiner Benutzer völlig eingestellt hat. Mit dieser neuen Politik festigt Ixquick seine langjährige Führungsrolle beim Schutz der Privatsphäre weiter.

Der Datenschutz im Internet ist zunehmend gefährdet, da Suchen und Seitenaufrufe von den großen Suchmaschinen und anderen Websites routinemäßig aufgezeichnet und zu Persönlichkeits- und Verhaltensprofilen zusammengefasst werden. Während Sie im Internet suchen, registrieren diese Maschinen, wie lange Ihre Suche dauert, die von Ihnen verwendeten Begriffe und besuchten Seiten sowie Ihre IP-Adresse. In vielen Fällen ist es dank dieser IP-Adresse möglich, den Computer und damit den Haushalt ausfindig zu machen, von dem die Suche ausging.

Bisher löschte Ixquick die persönlichen Daten seiner Benutzer innerhalb von 48 Stunden. Ab heute – dem Datenschutztag 2009 – werden IP-Adressen überhaupt nicht mehr gespeichert. Die technische Notwendigkeit, IP-Adressen 48 Stunden lang zu speichern – um die automatisierte Nutzung der Server von Ixquick zu blockieren – gehört dank der jüngsten technologischen Entwicklungen der Vergangenheit an.

„Bei Ixquick sind wir der Ansicht, dass die Menschen ein fundamentales Recht auf den Schutz ihrer Privatsphäre haben“, erklärt CEO Robert Beens. „Wenn Sie eine Suchmaschine verwenden, geben Sie Ihre persönlichsten Geheimnisse und Gewohnheiten preis, die geschützt sein sollten. Ixquick hat die besten Datenschutzrichtlinien der Branche. Mit dem heutigen Tag ist die Suchmaschine sogar noch besser geworden.“

Unter dem Druck der europäischen Aufsichtsbehörden, Datenschutzorganisationen und zunehmender öffentlicher Bedenken haben die großen Suchmaschinen Yahoo, Google und MSN angeboten, ihre Datenspeicherungszeiten auf 3 bis 18 Monate zu reduzieren. Beens warnt jedoch: „Beim Datenschutz steckt der Teufel im Detail. Diese Suchmaschinen verwenden Logins und eindeutige ID-Cookies, die automatisch auf Ihrem Computer abgelegt werden, wenn Sie suchen. Beide Methoden können Ihre Suchverläufe rekonstruieren – weit über die offiziell angegebenen Speicherzeiträume hinaus. Dies ist der Grund, warum Ixquick keine dieser Methoden verwendet.“

Ixquick verbessert den Datenschutz noch weiter, indem die Suchmaschine eine sichere Verbindung über das https-Protokoll anbietet, das verhindert, dass Benutzer von Ixquick bei ihrer Suche „belauscht“ werden können. In den nächsten Monaten will Ixquick zudem einen so genannten „Proxy“-Service einrichten, der es möglich macht, das Internet absolut anonym zu durchstöbern.

Im Juli 2008 wurde Ixquick für seine Bemühungen mit dem ersten Europäischen Datenschutz-Gütesiegel ausgezeichnet.
„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, sagt Beens. „Dies ist der ultimative Beweis, dass wir unsere Versprechen halten. Wer mit Ixquick sucht, erhält die besten Ergebnisse – bei vollständigem Schutz seiner Privatsphäre.“

Informationen zu Ixquick
Ixquick ist eine international preisgekrönte Suchmaschine mit branchenführenden Datenschutzrichtlinien. Ixquick ist seit 1998 im Internet präsent und steht im Eigentum von Surfboard Holding BV, einem niederländischen Unternehmen. Weitere Informationen zu Ixquick finden Sie unter www.ixquick.com

Weitere Informationen zum Europäischen Datenschutz-Gütesiegel (European Privacy Seal) finden Sie unter https://www.european-privacy-seal.eu/ws/EPS-en/Fact-sheet

Ansprechpartner für die Presse: Alex van Eesteren, VP Geschäftsentwicklung und Medien.
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